Der Bürgermeister informiert: Coronavirus

Liebe Fuldatalerinnen und Fuldataler!

Die zahlreichen Einschränkungen unseres Gemeinlebens, die geschlossenen Schulen und Kindertagesstätten sowie die beruflichen wie privaten Einschränkungen bestimmen inzwischen unser tägliches Leben. Gerade für Familien ist es schwer, da auch die Großeltern nicht wie sonst in der Kinderbetreuung einspringen können.

Wir stellen aber auch fest, dass wir damit klarkommen. Fast alle halten sich aus Einsicht an diese Regeln und organisieren ihr Leben eben etwas anders. Im Berufsleben geht es ohne direkte Kontakte, Homeoffice und Telefonkonferenzen werden plötzlich für viele zur Normalität. Unsere besondere Dankbarkeit verdienen aber vor allem diejenigen, die direkt für und mit den Menschen arbeiten. Ob im Krankenhaus oder in der Pflege, in den Einkaufsmärkten und bei den Paketdiensten, bei Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten, in den öffentlichen Verwaltungen, den Bauhöfen, dem Handwerk und unzähligen vielen Dienstleistungen mehr – alle packen an!

Auch unser Staat zeigt sich in diesen Krisenzeiten handlungsfähig. Im Rekordtempo werden Gesetze verabschiedet, die Bürgerinnen und Bürger umfassend informiert und man bemüht sich, keinen zu vergessen. Es wird in einigen Wochen aber vor allem auf uns ankommen, wie schnell wir wieder in die Normalität zurückkehren. Hier gilt es dann auch, die unzähligen geschlossenen Läden, die Gastronomie und Selbstständigen durch unsere Kundentreue zu stärken und die Wirtschaft anzukurbeln.

Vergessen dürfen wir aber vor allem nicht die ältere Generation, die derzeit in ihren sozialen Kontakten stark eingeschränkt ist. Keine Besuche mehr untereinander, kaum Möglichkeiten der freien Gestaltung des Lebens – das ist für viele sehr schlimm und bedeutet oft auch Einsamkeit. Achten Sie deshalb auf ihre Nachbarn, sprechen Sie am Telefon, über den Zaun und aus den Fenstern miteinander und helfen sich bei Einkäufen und anderen Aufgaben.

Derzeit planen wir alle bis zum 19. April, dem Ende der Osterferien, mit diesen starken Einschränkungen. Es gibt erste Anzeichen, dass die Maßnahmen auch Wirkung entfalten können. Wir brauchen Geduld und müssen uns stets im Klaren sein, dass dies noch immer nur der Anfang der Ausbreitung des Virus ist. Deshalb beachten Sie die Verhaltensregeln, informieren sich ständig bei den seriösen Quellen und helfen so vor allem den zahlreichen Helferinnen und Helfern in dieser Zeit.

Bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Karsten Schreiber

Bürgermeister