Der Bürgerservice informiert: An- oder Ummeldung sowie Beantragung von Ausweisdokumenten nur noch mit Original-Personenstandsurkunden zulässig

An- oder Ummeldung sowie Beantragung von Ausweisdokumenten

Im Melderegister sind u. a. Daten zur Geburt (Geburtsdatum und Geburtsort sowie bei Geburt im Ausland auch der Staat) zu erfassen. Dies ist in § 3 Abs. 1 Nr. 6 Bundesmelde­gesetz (BMG) geregelt. Zusätzlich ist lt. DSMeld, Blatt 605 (Datensatz für das Meldewesen) die Geburtsnummer zu speichern. Die Nummer darf die gesamte Registeridentifikation des Standesamtes beinhalten (Standesamtsnummer, Registerart, Eintragungsnummer und Beurkundungsjahr).

Diese Daten können nur verbindlich anhand der Original-Personenstandsurkunde überprüft werden.

Diese Vorgehensweise wird konsequent seit Anfang 2018 umgesetzt. Seit diesem Zeitpunkt sind bereits in mehreren Fällen Abweichungen zwischen den Personenstandsurkunden und den Ausweisdokumenten bzw. dem Melderegister aufgefallen. So stand beispielsweise in einem Ausweisdokument und im Melderegister der Name „Willi“, obwohl der Name lt. Personenstandsurkunde „Wilhelm“ ist.

Da es keine zentralen Register bzw. Verbindung zu Standesämtern gibt, bringen sie aus diesem Grund bitte zu Ihrer An- oder Ummeldung sowie zur Beantragung von Ausweis­dokumenten Ihre Geburts-, Abstammungs- oder Eheschließungsurkunde mit.

Diese Überprüfung ist auch für Sie von Vorteil. Sie können nach der Überprüfung jederzeit davon ausgehen, dass Ihr Ausweisdokument die richtige Namensführung und –schreibweise aufzeigt, was Ihnen bei Bank-, Notariats- oder anderen Angelegenheiten Sicherheit gibt.

Für Rückfragen steht Ihnen das Team des Bürgerservice unter den Rufnummern

0561/9818-111, -112 oder -113 gern zur Verfügung.