Allgemeine Informationen zum Breitbandausbau in der Gemeinde Fuldatal

Die Gemeinde Fuldatal hat am 10.04.2017 den Förderbescheid für die „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“ erhalten.

Hierbei handelt es sich um eine Förderung von Beratungsleistungen in Höhe von 50.000€. Nach Abschluss einer Ausschreibung, wurde die Firma MICUS Strategieberatung GmbH mit der Erstellung einer Studie beauftragt.

Ergänzend und konkretisierend zu den Mindestanforderungen der durchzuführenden Arbeiten gem. den genannten Bestimmungen, sollen die nachfolgend genannten Punkte in der Vor-Ort zu erstellenden IST-Analyse mit einfließen und geklärt bzw. umgesetzt werden.

  • Feststellung der wirtschaftlichsten Verlege varianten
  • Anzahl der Haushalte die erschlossen werden sollen (mind. 50 Mbit/s)
  • Anzahl der Unternehmen die erschlossen werden sollen (mind. 50 Mbit/s)
  • Anzahl der Schulen, Gewerbegebiete, öffentliche Einrichtungen und Krankenhäuser die im Projekt erschlossen werden (mind. 50 Mbit/s)
  • Welche Förderung passt zu welcher Ausbauvariante?                  
  • Wirtschaftliche Darstellung im Sinne der Kommune
  • Welche Förderung passt zu welchem Betreiberkonzept?
  • Wirtschaftliche Darstellung im Sinne der Kommune (Betreiber- oder Zuschussmodell)
  • Geplantes Gesamtinvestitionsvolumen in €
  • Zuwendungsfähige Kosten gemäß Förderrichtlinie in €
  • Zusammensetzung der geplanten Gesamtfinanzierung (Bund, Eigenanteil, ggf. Drittmittel, ggf. Land)
  • Vornahme der Beurteilung auf Basis des Scoring-Modells (Anlage 2 zur Richtlinie Förderung des Breitbandausbaus) und Darstellung der sich daraus ergebenden Fördermöglichkeiten für die Kommune
  • Abwicklung einer möglichen Beantragung der Förderung für den Ausbau einer FTTH-Lösung im Gemeindegebiet Fuldatal
  • Exemplarische Vorbereitung der Ausschreibungsunterlagen für die notwendigen Arbeiten zu einem möglichen Ausbau des favorisierten Modells
  • Erstellen eines digitalen Netzplans für das gemeindliche GIS-System (DXF, DWG, Shape-Dateien)
  • Aufzeigen von Möglichkeiten der Eigenleistung, z. B. Verlegung von Leerrohren durch die Gemeinde im Rahmen von durchzuführenden Maßnahmen der Gehwegsanierung.
  • Vorstellung der Ergebnisse in zwei Veranstaltungen (Gemeindevertretung und Bürgerversammlung).

Das Markerkundungsverfahren, welches zur Studie gehört, wurde am 17.06.2017 eröffnet und die Telekomunikationsunternehmen haben bis zum 17.07.2017 Ihre Angaben einzureichen.

Wir erwarten das Ergebnis der Studie in der 31. / 32. Kalenderwoche 2017.

Ziel wird es sein, am 5. Call des Bundes zur Breitbandförderung teil zu nehmen um die Förderung des Bundes zu erhalten für den Breitbandausbau in der Gemeinde Fuldatal. 

Breitband wird unterschiedlich realisiert

In Deutschland unterscheidet man grundsätzlich zwischen fünf Breitband-Formen. Als da wären:

Internetzugang per DSL (ADSL, SDSL, VDSL)
Beim DSL wird der Internetzugang über die bestehende Telefonleitung realisiert. DSL kann daher im Prinzip überall dort genutzt werden, wo ein analoger oder ISDN-Telefonanschluss verfügbar ist. In Ballungsräumen und Städten ist die Verfügbarkeit weitgehend flächendeckend gegeben, Vorsorgungslücken gibt es vor allem im ländlichen Raum.

Internetzugang via Glasfaser
Bei Glasfaser-Anschlüsse setzt man auf dünne Fasern, die aus geschmolzenem Quarzglas hergestellt werden. Diese Glasfasern können Signale deutlich schneller und verlustärmer übertragen als Kupferkabel. So sind Datenraten von bis zu 200 Mbit/s im Downstream und 100 Mbit/s im Upstream möglich.

Internetzugang per TV-Kabel
Für das Breitbandinternet über Kabel werden üblicherweise die bestehenden TV-Kabelnetze genutzt. Diese sind um einiges leistungsfähiger als normale DSL-Anschlüsse und meist auch weniger Störanfällig. Datenraten von bis zu 400 Mbit/s im Downstream und 20 Mbit/s im Upstream sind inzwischen übers Kabel-Internet möglich.

Internetzugang via Mobilfunk (LTE)
Mit dem Mobilfunkstandard der vierten Generation - LTE (kurz für Long Term Evolution) - sind zur Zeit Datenraten von 100 Mbit/s im Downstream und 50 MBit/s im Upstream möglich. Zukünftig sollen sogar noch höhere Datenraten erreicht werden. Für LTE werden verschiedene Frequenzbereiche genutzt. Damit kann LTE nicht nur für den mobilen Internetzugang von unterwegs genutzt werden, sondern dient auch als stationärer Breitbandanschluss für Zuhause. Letzteres kommt insbesondere im ländlichen Raum zum Einsatz.


Internetzugang via Satellit

Beim Satelliten-Internet wird der Breitbandzugang über einen geostationären Satelliten bereit gestellt. Die Technologie kann nahezu in allen Gebieten in Detschland genutzt werden, allerdings sind die Kosten fürs Satelliten-Internet meist etwas höher als bei anderen Technologien. Es werden Übertragungsraten von bis zu 20 Mbit/s im Download und 6 Mbit/s im Upload erreicht.

Status Breitbandausbau in den Ortsteilen

Ihringshausen

IST:

Ende 2016 wurde ein Ausbau durch die Telekom vorgenommen (FTTC. Hierbei steht seit 19.11.2016 in Ihringshausen VDSL 50 bzw. 100 Mbit/s zur Verfügung. 

 

GEPLANT:

Im Rahmen der Bundes Förderung, ein Breitbandausbau für die Gewerbegebiete.

 

Simmershausen

Wahnhausen

Knickhagen

Rothwesten

Wilhelmshausen