Seniorenarbeit Fuldatal 

Um die Fuldataler Senioren umfassend über alle Angebote informieren zu können, bitten wir alle Vereine und Verbände, ihre Termine immer bis zum 15. des laufenden Monates für den kommenden Monat zu melden (Kontaktinfo siehe rechts).

Veranstaltungsprogramm - aktuelle Veranstaltungshinweise

Teilweise kostenlos oder gegen ein geringes Entgelt werden folgende Veranstaltungen angeboten. Nähere Informationen, wie Veranstaltungsorte und -Termine, ggf. Anmeldeformalitäten, Busabfahrtstermine und -stationen sowie ggf. Unkostenbeiträge werden zeitnah bekanntgegeben.

Karnevalistische Nachmittage

Die Gemeinde Fuldatal führt in Verbindung mit dem Seniorenbeirat alljährlich einen Karnevalistischen Tanznachmittag durch. Die Programmgestaltung wird – wie in jedem Jahr – von dem Rothwestener Carnevals-Verein gestaltet.

Kegelnachmittage

Seit 1982 wird das beliebte Seniorenkegeln einmal im Jahr durchgeführt und seit 1983 der von der Gemeinde Fuldatal gestiftete Wanderpokal ausgekegelt.

Dampferfahrten

Es muss nicht gleich eine Mittelmeerkreuzfahrt sein. Für Fuldataler Seniorinnen und Senioren ist auch eine Dampferfahrt auf der Fulda ein schönes Erlebnis. Im zeitlichen Abstand von zwei Jahren veranstaltet die Gemeinde Fuldatal daher eine unterhaltsame Senioren-Dampferfahrt.

Spielenachmittage

Regelmäßig alle zwei Wochen finden dienstagnachmittags im Vereinsraum des Rathauses Spielenachmittage für Seniorinnen und Senioren statt.

In geselliger Runde können Karten- und Würfelspiele, wie z.B. „Mensch ärgere dich nicht“ und weitere neue Spiele gespielt und erlernt werden. Gerne können eigene Spiele mitgebracht werden, es werden jedoch auch Spiele zur Verfügung gestellt.

Bei Kaffee und einem Stück Kuchen hoffen wir, einen schönen und unterhaltsamen Nachmittag zu verbringen.

Besuch der Komödie Kassel

Viermal im Jahr besucht die Gemeinde Fuldatal die Komödie Kassel. Neben Komödien, Sketchen, Kabarett und Musicals werden auch immer wieder Gastspiele angeboten, die beste Unterhaltung bieten.

Adventsnachmittage

Einmal im Jahr feiern Fuldatals ältere Bürgerinnen und Bürger traditionsgemäß den Adventsnachmittag.

Der Gemeindevorstand der Gemeinde Fuldatal lädt hierzu alle Bürgerinnen und Bürger, die das 65. Lebensjahr vollendet haben und deren Ehepartner ein.

Ein vielfältiges Programm, vorbereitet von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung Fuldatal (in Verbindung mit dem Seniorenbeirat), erwartet die älteren Bürgerinnen und Bürger zu einigen gemütlichen Stunden bei einem "Bunten Nachmittag". Es werden wieder Christstollen, Gebäck, Kaffee sowie Getränke durch die Gemeinde Fuldatal angeboten.

Helferinnen des DRK stehen für hilfebedürftige Personen zur Betreuung bereit.

Ehrungen und Jubiläen

Bei Geburtstagen und anderen Festlichkeiten wollen die Familien selbstverständlich gern für sich sein. Doch wenn sich der Bürgermeister unserer Gemeinde oder der Landrat zu einem kurzen Besuch am Festtag anmelden, sollte man es bitte nicht als Störung empfinden. Sie wollen dem betagten Geburtstagskind oder Goldenen Hochzeitspaar die Glück- und Segenswünsche vieler Mitbürger ins Haus bringen.

Bereits zu Ihrem 80. bzw. 85. Geburtstag übermittelt Fuldatals Bürgermeister die Glückwünsche zu Ihrem Ehrentag.

Zu Ihrem 90., 95.oder gar 100. Geburtstag sowie zur Goldenen, Diamantenen, Eisernen und Gnadenhochzeit werden Ihnen der Bundespräsident, Hessens Ministerpräsident, der Landrat des Landkreises Kassel und Fuldatals Bürgermeister mit einer Urkunde und anderen Aufmerksamkeiten gratulieren.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie diese hohen Festtage bei guter Gesundheit erleben.

Kreisaltentag

Jährlich findet der Kreisaltentag auf dem Sensenstein statt, an dem ältere Bürger aus dem Landkreis Kassel teilnehmen.

Praktische Lebenshilfe in verschiedenen Lebenslagen

Für besondere Situationen wird weitere praktische Lebenshilfe angeboten, wie z. B. bezüglich 

Pflegeversicherung

Wir Menschen können unser Leben nicht vorausbestimmen. Vieles geschieht, ohne dass wir Einfluss darauf haben. Auch für die Menschen, die heute auf Pflege angewiesen sind, lief häufig alles glatt – bis zu dem Tag, an dem sie pflegebedürftig wurden.

Viele Pflegebedürftige und ihre Familien mussten von einem Tag auf den anderen die großen Belastungen tragen, die mit der Pflege verbunden sind – mit allen Folgen. Wer einen Menschen pflegt, geht in dieser Aufgabe häufig ganz und gar auf. Dies kann bis zur Überforderung gehen. Zudem erschöpft die Pflege häufig auch die finanziellen Möglichkeiten. Die Pflegeversicherung lindert diese persönliche Not. Sie wird im Rahmen einer sozialen Pflegeversicherung als eigenständiger Zweig der Sozialversicherung (5. Säule) und im Rahmen einer privaten Pflege-Pflichtversicherung durchgeführt. Dabei gilt der Grundsatz:

Wer in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist, gehört der sozialen Pflegeversicherung an. Wer in einer privaten Krankenversicherung mit Anspruch auf allgemeine Krankenhausleistungen versichert ist, muss eine private Pflegeversicherung abschließen.

Durch Ihre Beitragszahlungen erwerben Sie als Versicherter einen Rechtsanspruch darauf, dass Sie Hilfe erhalten, wenn Sie einmal pflegebedürftig werden. Dabei spielt Ihre wirtschaftliche Lage keine Rolle.

Träger der sozialen Pflegeversicherung sind die Pflegekassen. Bei jeder gesetzlichen Krankenkasse ist eine Pflegekasse errichtet worden. Wenden Sie sich daher bitte an Ihre Pflegekasse, wenn Sie sich näher informieren oder beraten lassen möchten.

Wohngeld

Seit Jahren schon hilft das Wohngeld Mietern, aber auch Eigentümern von Eigenheimen und Eigentumswohnungen, die Wohnkosten für eine angemessene Wohnung zu tragen.

Wohngeld gibt es also

  • als Mietzuschuss für den Mieter einer Wohnung oder eines Zimmers oder
  • als Lastenzuschuss für den Eigentümer eines Eigenheimes oder einer  Eigentumswohnung.

Voraussetzungen

Ob Sie Wohngeld in Anspruch nehmen können und – wenn ja – in welcher Höhe, das hängt ab von

  • der Anzahl der zu Ihrem Haushalt gehörenden Familienmitglieder,
  • der Höhe des Familieneinkommens und
  • der Höhe der zuschussfähigen Miete beziehungsweise Belastung.

Wohngeld können Sie nur erhalten, wenn Sie einen Antrag stellen und die Voraussetzungen nachweisen. Wenn Sie Fragen haben, dann wenden Sie sich bitte an die Gemeindeverwaltung Fuldatal, Am Rathaus 9, 34233 Fuldatal-Ihringshausen, Zimmer 106. Hier erhalten Sie auch die notwendigen Antragsformulare für die Beantragung von Wohngeld. Die für Fuldataler Bürger zuständige Wohngeldstelle hat ihren Sitz in Wolfhagen (Außenstelle der Kreisverwaltung). Aufgrund Ihres Antrages erhalten Sie auch von dort einen Wohngeldbescheid.

Sozialhilfe

Sozialhilfe ist eine staatliche Leistung, auf die jeder Bürger – wie auf Kindergeld und Wohngeld – unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch hat. Darum muss auch niemand um Sozialhilfe betteln, sondern kann sie in Anspruch nehmen als sein gutes Recht, das ihm gesetzlich garantiert ist. Das gilt allerdings nur, wenn er sich nicht selbst helfen kann und auch kein anderer ihm hilft.

Die Sozialhilfe wird unterschieden nach „Hilfe zum Lebensunterhalt“ und „Hilfe in besonderen Lebenslagen“. 

"Hilfe zum Lebensunterhalt"

Die Höhe der monatlichen Zahlungen bei Hilfe zum Lebensunterhalt richtet sich nach sogenannten Regelsätzen. Für jeden Haushalt gibt es dabei mindestens den sogenannten Eckregelsatz. Für jeden weiteren Haushaltsangehörigen gibt es dann zusätzliche Beträge, deren Höhe vom Alter dieser Haushaltsangehörigen abhängt.

Zusätzlich übernimmt das Sozialamt die Miet- und Heizungskosten. Da mit diesen Beträgen allein nicht ausreichend und gerecht geholfen werden kann, gibt es für bestimmte Personen (z.B. über 60 Jahre) sogenannte Mehrbedarfszuschläge, die im allgemeinen 20 Prozent des Regelsatzes ausmachen.

Rentenbezüge, Wohngeld und andere Einkünfte werden aber auf diese Leistungen angerechnet. Darüber hinaus können bei den vorliegenden Voraussetzungen die Befreiung von Rundfunk- und Fernsehgebühren sowie eine Ermäßigung der Telefongebühren erfolgen.

"Hilfe in besonderen Lebenslagen"

Die andere Art der Sozialhilfe ist die "Hilfe in besonderen Lebenslagen". Wie der Name sagt, ist sie für Menschen gedacht, die in außergewöhnlichen Situationen Unterstützung brauchen. Solche Notlagen können durch Krankheit oder Behinderung, durch hohes Alter, durch Pflegebedürftigkeit oder durch irgendeinen Schicksalsschlag entstehen.